Micha Sigloch
| Abschluss | Bankkaufmann, Diplom-Kaufmann (Uni Augsburg), MBA (Uni Dayton, Ohio) |
| Berufsjahre | inklusive Lehre rund fünfzehn, davon zwei bei Consileon |
| Einstieg als | Senior-Projektleiter |
Ich mag meinen Beruf, war allerdings mit meinem letzten Arbeitgeber nicht mehr zufrieden. Trotz Personalmangel wurden immer mehr Projekte verkauft. Die Führungsstruktur war intransparent und von häufigem Wechsel gekennzeichnet. Deshalb wollte ich zu einer kleineren Firma, in der man den Chef persönlich kennt. Ich schaute mir viele potenzielle Arbeitgeber an. Einige machten unrealistische Vertriebsvorgaben. Bezüglich Fixgehalt und variablem Anteil gab es erschreckend unprofessionelle Angebote.
Schon beim ersten Vorstellungsgespräch bei Consileon merkte ich: Hier ist etwas anders. Die Vertragskonditionen waren klar und einfach. Zudem saß ich einem Unternehmer gegenüber, der sich für seine Belegschaft verantwortlich fühlt. Ich hatte das Gefühl, dass ich hier sowohl meine beruflichen Ziele als auch meine private kleine Welt (Frau und vier Kinder) unter einen Hut bekäme. Das Menschliche gab letztlich den Ausschlag, und mein Bauchgefühl erwies sich als zutreffend. Auch in schwierigen Projektsituationen stand mein Chef stets hinter mir.
Obwohl man mir eine höhere Position anbot, stieg ich als Senior-Projektleiter ein, da ich es als wichtig erachte, bei Consileon sowohl Vertriebs- als auch Lieferkapazitäten aufzubauen. In meiner Wunschbranche Kapitalmärkte möchte ich uns als kompetentes Beratungshaus etablieren.
Die Firmenkultur bei Consileon sagt mir sehr zu. Selbst auf der Chefetage gibt es keinerlei Starallüren. Alle arbeiten selbst auf Projekten und stehen mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Alle sechs Wochen gibt uns das Firmentreffen die Gelegenheit, unsere Arbeit oder aktuelle Themen vorzustellen. Danach sitzt man beim Essen zusammen. Solche Momente verbinden, auch wenn sonst jeder an einem anderen Ort arbeitet.
Ebenso zählen die vielen Kleinigkeiten. Wein zum Geburtstag etwa ist für eine Firma keine große Ausgabe, der Beschenkte aber freut sich über diese Geste. Was die Wertschätzung der Mitarbeiter betrifft, sind wir wahrscheinlich der „Porsche“ unter den Beratungshäusern.
Consileon ist kein Karrieresprungbrett – dazu fehlt uns noch der Name. Wer hier anfängt, will mit uns wachsen. Dafür eröffnen sich Spielräume, wie man sie in großen Häusern kaum findet. Wer Gestaltungsfreiheit sucht, ist bei uns richtig. Wer sich dagegen lieber zwei Jahre lang bei einem großen Strategieberater die Nächte um die Ohren schlägt, um danach zu einem Bluechip-Unternehmen zu wechseln, ist dort vermutlich besser aufgehoben.
(Stand: 03/2008)